Das Wetter in Heilbronn

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Gretchen Dutschke kommt nach Heilbronn

Am Dienstag, 18. Dezember, um 19 Uhr, ist Gretchen Dutschke zu Gast in der Volkshochschule Heilbronn und liest aus ihrem Buch: „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen.“
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Exotischer Weltklassiker zur Winterzeit

Zur Winterzeit geht es diesmal in den heißen Dschungel mit einem Weltklassiker der Kinderliteratur in Heilbronn. „Das Dschungelbuch" von Rudyard Kipling. Insgesamt 47 Vorstellungen sind bis jetzt geplant.
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BUGA pflanzt über eine Million Blumenzwiebeln

Mehr als eine Million Blumenzwiebeln werden im nächsten Jahr auf der BUGA Heilbronn für eine fortwährende Farbenpracht sorgen. Über mehrere Tage hinweg wurden dafür in den letzten Tagen vor allem an der Sommerinsel und im Rosengarten Zwiebeln von Hand gepflanzt und zwischen Rosen und Stauden verstreut.
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Bio-Höfe und Bio-Läden in der Region Heilbronn. Alle Adressen...

 

Heilbronn in der Flasche

1.500 Flaschen Heilbronn – Nur die besten Trauben aus Heilbronner Lagen kommen in die beiden Bürgerweinfässer. Mit dem Verkauf der edlen Rotweincuvée wird der Erhalt und Ausbau des Wein Panorama Wegs unterstützt. In der Wein Villa wurde jetzt der neue Jahrgang vorgestellt. 
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Konstruktiver Dialog mit Ökoweingütern

Die Ökoweingüter wünschen sich eine stärkere Beteiligung beim Heilbronner Weindorf. Wie das realisiert werden kann, war Gegenstand eines konstruktiven Gesprächs zwischen Oberbürgermeister Harry Mergel und Andreas Stutz, Vertreter der Bioweinproduzenten im Rathaus.
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Rechtsanwälte in Lauffen...
Steuerberater in Weinsberg...



Auf der Homepage www.docdirekt.de finden Patienten alle relevanten Informationen, ein Erklärvideo sowie die Möglichkeit, sich direkt bei docdirekt anzumelden. Weiterlesen...

Ein Schlaganfall kommt oft nicht alleine

Ein Schlaganfall kommt oft nicht alleine: Wer bereits einen Hirninfarkt erlitten hat, besitzt gegenüber Gleichaltrigen ohne Vorbelastung ein zehnfach höheres Risiko, erneut daran zu erkranken. Doch es kann vorgebeugt werden: Laut Experten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) sind 90 Prozent des Risikos auf behandelbare Faktoren wie Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Vorhofflimmern oder Rauchen zurückzuführen. Sie empfehlen daher eine präventive Behandlung. Was muss sich ändern, damit mehr erneute Schlaganfälle verhindert werden? „Seit vielen Jahren stehen hierzulande wissenschaftlich gesicherte Behandlungsstrategien wie Blutdrucksenkung, Cholesterinsenkung oder gerinnungshemmende Therapien zur Verfügung. Diese Strategien helfen nachweislich, einen erneuten Schlaganfall zu verhindern“, sagt DSG-Experte Professor Dr. med. Heinrich Audebert. „Problematisch ist jedoch, dass die verfügbaren Präventionsmaßnahmen in der Langzeit-Behandlung nach einem Schlaganfall nicht konsequent genug genutzt werden.“ 

So hat eine Berliner Studie gezeigt, dass ein halbes Jahr nach dem Schlaganfall bei lediglich weniger als der Hälfte der Patienten verbreitete Risikofaktoren wie Bluthochdruck ausreichend eingestellt waren – eine solche Nachsorge sehen jedoch die Leitlinien vor. Nach Einschätzung von Audebert ist die Prävention in Deutschland damit im internationalen Vergleich zu wenig wirksam. „Viele Patienten könnten von einer intensiveren ambulanten Betreuung profitieren“, so der Ärztliche Leiter der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Zudem sind offensichtlich viele Betroffene nach dem Schlaganfall mit der Umsetzung der teilweise komplexen medizinischen Empfehlungen überfordert.“ 
Was müsste nun konkret passieren, damit die Prävention hierzulande effektiver wird? DSG-Experte Audebert fordert ein Umdenken: „Wir sollten den Schlaganfall nicht nur als akutes Notfallereignis verstehen, sondern vielmehr als chronische Erkrankung. Die starke Trennung zwischen krankenhausbasierter Akutbehandlung und ambulanter Nachbetreuung macht eine wirksame und patientenorientierte Sekundärprävention zu einer großen Herausforderung.“ 

Mit einem überschaubaren Aufwand ist es nach Einschätzung von Audebert möglich, nach einem ersten Schlaganfall einen wesentlich besseren Schutz zu bewirken. „Unmittelbar nach der Erkrankung sollten gezielte Nachbetreuungsprogramme einsetzen“, meint der Neurologe. „Dafür ist es wichtig, dass die behandelnden Ärzte – sowohl in der Akuteinrichtung als auch in Hausarztpraxen – eng zusammenarbeiten.“ 

Zudem sei eine gute Logistik entscheidend. Besonders wichtig sind dabei gute Anbindungen an Kliniken mit Schlaganfallspezialeinrichtungen, sogenannten Stroke Units. „In Ballungszentren mit universitären Hochschulambulanzen ist dies natürlich eher gegeben“, so Audebert. „Für eine ideale Versorgung müssen jedoch bundesweit möglichst flächendeckend spezialisierte Ambulanzen einrichtet werden.“ Solche Unterstützungsprogramme werden momentan von Schlaganfall-Experten hinsichtlich ihrer Effektivität untersucht, Studien dazu stehen teilweise kurz vor ihrem Abschluss. Die Ergebnisse der multizentrischen und internationalen Studie zur „Intensivierten Sekundärprävention mit Intention einer verringerten Rezidivrate bei TIA- und minor-stroke Patienten“ (INSPiRE-TMS-Studie) sollen beispielsweise im Frühjahr kommenden Jahres vorliegen. 

Die Unterstützungsprogramme sollen dabei in Ergänzung zur Hausarztbehandlung und in enger Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten durchgeführt werden. „Ziel ist es, die Patienten in ihrer Eigenverantwortung zu stärken“, sagt der Experte. „Die Programme sollen den Betroffenen helfen, ihre medikamentösen Behandlungen einzuhalten und einen gesünderen Lebensstil zu führen.“ Wenn solche gezielten Maßnahmen zukünftig häufiger umgesetzt würden, könnte das zu einer spürbaren Senkung der Schlaganfallhäufigkeit in Deutschland führen – denn circa ein Viertel der Betroffenen erleidet einen Schlaganfall als Wiederholungsereignis.

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"Große Hilfe für kleine Helden" unterstützt kranke Kinder und ihre Familien während des stationären Aufenthalts an der Heilbronner Kinderklinik - aber auch in der Zeit danach.

Große Hilfe für kleine Helden - Stiftung und Verein

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